„Merci“ 2016! Es war schoen mit dir!

„Merci“ 2016! Es war schoen mit dir!

Merci für 2016!

Just another „Jahresrückblick“ ?! Nein!

Inne zu halten und sich die Zeit zu nehmen, um Bilanz zu ziehen, trifft es vielleicht besser.

Ich möchte 2016 einfach nochmal Revue passieren lassen und die Höhen, aber auch die Tiefen, mit euch zu teilen. Die Zeit mit IWICE vergeht so schnell, dass es auch für mich wichtig ist, einmal einen Gang zurück zu schalten und über die Schulter zu blicken.

Der Januar ist in den letzten Jahren immer die Zeit gewesen in der man nach der weihnachtlichen Familiensause und einem feuchtfröhlichen Jahreswechsel zum Studieren wieder Richtung Klagenfurt aufbricht. Klagenfurt im Januar ist kalt, neblig und absolut kein Ort, an dem man auf den Gedanken kommen könnte Eis zu essen. Und doch ging das Jahr 2016 extrem gut los für uns. Denn wir konnten genau das machen: Eis essen!

Denn eine gefühlte Ewigkeit war es unser Ziel gewesen, einfach zum „Office-Tiefkühler“ gehen zu können und sich ein IWICE zu nehmen. Und genau das hatten wir erreicht. Ein unbeschreiblich gutes Gefühl!

Auch sonst sah alles bestens aus. Wir hatten mit „2Minuten 2 Millionen“ gedreht und freuten uns schon auf die bevorstehende Ausstrahlung.

Trotzdem lief Anfang des Jahres noch immer unser Mammut-Projekt: Finanzierung! Ausgerechnet an Johannas Geburtstag kam dann schließlich der alles verändernde Anruf unseres zukünftigen Investors. Wir hatten europaweit nach einem passenden Investor gesucht und dann tauchte plötzlich der Hobby IRON MAN Andreas auf. Besser hätte es nicht laufen können.

Doch als alles unter Dach und Fach schien, kam es zum ersten größeren Rückschlag für IWICE in 2016: Unser Hersteller aus Österreich sagte uns die Eis-Produktion für 2016 ab.

Erst ein paar Stunden zuvor hatten wir voller Freude unsere GmbH gegründet und endlich die nötigen Ressourcen zusammen und dann das… Gründen lehrt uns jeden Tag auf’s neue Achterbahn zu fahren- mit dieser krassen Bergabfahrt hatte jedoch niemand gerechnet.

Nach anfänglicher Schockstarre (und der zwischenzeitigen Team-Embryonal-Stellung) klemmten wir uns alle ans Telefon und suchten die Alternative. Währenddessen wurde schnell klar, dass alle wichtigen Kontakte auf der Messe „Biofach“ in Nürnberg unterwegs waren. Kurzentschlossen wurde also mittags das IWICE-Mobil beladen und ab ging’s nach Nürnberg. Dort konnten wir neben diversen Kostproben auch einen neuen Hersteller abstauben und für IWICE begeistern.

Dann ging es endlich weiter und Schlag auf Schlag: Wir hatten gerade ganz frisch unser Hauptquartier von Dirks Wohnzimmer in einen neuen Co-Working-Space verlagert, als „2 Minuten 2 Millionen“ ausgestrahlt wurde. Uns erreichten Mengen an Mails, Likes, Follower und unglaublich gutes Feedback! Wahnsinn! Damit hätten wir NIE gerechnet.

Und dann kam der Oberhammer:

Noch in der gleichen Nacht erreichte uns eine Mail des Tiefkühleinkaufs von SPAR Österreich – und nach und nach wurden dann klar, dass es IWICE 2016 österreichweit im Einzelhandel geben würde. Einfach „Meeggaaa“ wie unser Lieblingsfotograf Martin Hofmann sagen würde!

Doch, wie das so ist, verzögerten sich die Becherproduktion und und und… wir hatten alle Hände voll zu tun, um diese riesigen Mengen IWICE wirklich pünktlich ausliefern zu können.

Am 11. Juli war es dann soweit: IWICE stand bei SPAR. Und zwar überall. Das war wohl der Moment, der uns drei Gründern einfach die Sprache verschlug und uns das Gefühl gab, etwas erreicht zu haben.

Die Arbeit ging aber nun erst richtig los! Schließlich musste auch jeder, der noch nicht von uns gehört hatte wissen, warum er IWICE kaufen sollte! 😉

Nun kamen auch TV und Presse verstärkt auf uns zu. Vielleicht auch, weil unsere Gründungsgeschichte doch ziemlich special ist! So wurde auch Galileo auf uns und die Story rund um IWICE aufmerksam und wir bekamen unsern ganz persönlichen Auftritt auf ProSieben. Ein weiteres „Meeegaaa“ trifft es eigentlich ganz gut.

Über den Sommer hatten wir also einiges zu stemmen. Online und offline. Wir verbrachten viel Zeit auf unzähligen Events, Shootings, beim Hersteller,…  und legten immer wieder tausende Kilometer zwischen Wien, Berlin, Hamburg, Köln, München und Klagenfurt zurück. Wenn ich mir heute meinen Kalender von Juni, Juli und August anschaue, frage ich mich wirklich wie wir das geschafft haben!

Gegen Ende der Saison hatten wir uns eine kleine „Workation“ auf Mallorca verdient. Fünf Tage mit Rechner am Pool sind als kleiner Kontrast zum Alltag sehr zu empfehlen.

Und auf einmal stand schon der Herbst vor der Tür und damit auch die Off-Season.

Off-Season heißt allerdings nicht Entspannung und Füße hochlegen, sondern Pläne zu schmieden und nach vorne zu blicken… und für uns hoffentlich auch den Step nach Deutschland anzugehen. Dafür haben wir Anfang September auch eine deutsche GmbH gegründet. Wir sind also jetzt sogar schon ein multinationales Unternehmen.

Dirk und ich verbringen aktuell viel Zeit in der Bibliothek, um alles, das im Studium so liegen geblieben ist, aufzuarbeiten.

Mir bleibt an dieser Stelle eigentlich nur DANKE zu sagen. Danke euch alle, die uns unterstützt haben, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen, auch wenn es mal etwas holprig wird!

Eins ist wohl klar: das Jahr 2016 war eines der lehrreichsten, arbeitsintensivsten, schlaflosesten, beeindruckendsten, proteinreichsten, rührendsten und schönsten!

Da kann man sich eigentlich nur auf 2017 freuen!

Liebste Grüße euer Lukas

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