Molke, Mangos und Herzblut: die Herstellung von IWICE!

Molke, Mangos und Herzblut: die Herstellung von IWICE!

Habt ihr euch nicht schon bei vielen Produkten im Supermarkt gefragt, wie diese eigentlich hergestellt werden? Bei den meisten Produkten will man das wahrscheinlich gar nicht so genau wissen. Uns war von Anfang an wichtig, euch größtmögliche Transparenz zu ermöglichen und auf künstliche Zusätze zu 100% zu verzichten.  

Fangen wir also an eine Charge IWICE zu produzieren!

Wir sind in der Pfalz in Deutschland bei unserem Hersteller. Dieser Betrieb hat nur ca. zehn Mitarbeiter und stellt neben IWICE sowohl Eis für seine eigene Bio-Eis Marke, als auch für zwei andere Marken und die eigenen lokalen Eis Salons her. Wir haben Einsicht in alle Prozesse und kennen die Geschäftsführung, Produktionsleitung und Produktentwickler persönlich. Die sind alles super sympathisch und wir haben immer sehr viel Spaß, wenn wir dort sind.

Am Anfang stehen die Zutaten zur Produktion bereit: Mango-Püree der Sorte „Alphonso“, das eine hohe Süße, jedoch auch eine gute Säure und leichte Bitterkeit hat. Wir benutzen bereits pürierte Früchte, da die Mangos in den Ursprungsländern so länger reifen können und wir somit das ganze Jahr lang die selbe Qualität anbieten können.  Das Molke-Protein kommt aus den Niederlanden.  Es wird dort bei der Käseherstellung aus der Molke heraus gefiltert. Zuletzt kommt dann noch Wasser und Zucker In die Mischung. Wir benutzen nicht nur Haushaltszucker sondern auch Fruchtzucker, weil dieser 1,7 mal süßer ist. Das bedeutet, wir können weniger Zucker verwenden und erreichen die selbe Süße.

Das sind alle Zutaten. Und warum andere Eishersteller jetzt noch mindestens 5 weitere künstliche Zutaten in ihr Eis kippen, erzähle ich euch im nächsten Blog.

Die erste Station ist der Pasteurisator. Hier werden alle Zutaten gründlich miteinander vermischt und auf über 60°C erhitzt und danach sofort wieder auf 4°C durch einen Plattenwärmetauscher abgekühlt.  Dies erhält die Nährstoffe und tötet mögliche Keime ab.
Die schnelle Abkühlung ist besonders wichtig, da sonst in der Zwischenzeit neue Keime entstehen könnten.  Die Grundmasse ruht dann kurz in einem Lagertank und wird von dort durch eine Rohrleitung in die Eismaschine gepumpt.  Aus der Eismaschine kommt dann das Eis und wird von einem Mitarbeiter per Hand abgefüllt und gewogen. Ein anderer Mitarbeiter legt dann eine Siegelfolie auf das Eis, verschließt es und klebt den Originalitätsverschluss auf. Danach wandert das Eis durch einen Schockfrosttunnel. Dieser kühlt das Eis innerhalb von 20 Minuten auf -60° ab.
Danach werden je 12 zwölf IWICE Becher in einem Karton verpackt und in das Tiefkühllager gebracht.  Jetzt ist das Eis fertig und kann verschickt werden.

Ich hoffe, euch hat der Einblick in unsere Produktion gefallen. Der nächste Blogeintrag wird um künstliche Zusatzstoffe gehen. Da versuche ich euch einen Einblick darüber zu geben, warum die Industrie diese verwendet und wir nicht.  Ich meine wenn man Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren, Titandioxid oder E-einhundertirgendwas auf der Zutatenliste liest, weiß man, dass  das mit Lebensmitteln nicht mehr so viel zu tun hat.

Liebe Grüße

Dirk

 

1 Comment


    • Anke
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    • Juli 25, 2016

    Ich finde es super, dass es endlich ein Eis mit rein natürlichen Zutaten gibt. Ich habe im Oktober das Buch SOS (Schlank ohne Sport) gelesen, obwohl ich durchaus auch zwischendurch Sport treibe. In diesem Buch sind unter anderem auch die Auswirkungen vieler Lebensmittelzusatzstoffe dargelegt, die wir oftmals versteckt zu uns nehmen. Seit dem Zeitpunkt versuche ich überwiegend, mich an die im Buch aufgezeigten Ernährungstipps zu halten und mich entsprechend natürlich und ausgewogen zu ernähren. (auch Eiweiße / Proteine und Naturzucker wie z.B. Kokosblütenzucker) spielen eine große Rolle, ebenso die Wahl des Speiseöls... Ich habe von Oktober bis Ende Februar tatsächlich 17 kg abgenommen mit einigen der im Buch beschriebenen Ernährungstipps und Rezepten. Ich esse gut und genug, achte aber seitdem sehr auf die Qualität und die Naturbelassenheit der Lebensmittel, die ich einkaufe und esse. Ich esse mehr Gemüse und Obst, dafür etwas weniger sogenannter "Beilagen" und meide die künstlichen Zusatzstoffe, lese also immer die Zutatenangaben auf den Produkten und lege auch durchaus vieles wieder weg. (Es wird einem erst beim lesen bewusst, wieviel Zusatzstoffe in unseren alltäglichen Lebensmitteln vorhanden sind!) Ich habe immer sehr gerne Eis gegessen, aber nachdem ich gelesen hatte, was alles in dem normalen Eis ist, habe ich seit Oktober weitestgehend darauf verzichtet. Lediglich selbst gemachten Joghurt (aus Schafsmilch, da diese für uns bekömmlicher ist, als Kuhmilch) habe ich mit pürierten Früchten öfter eingefroren. Leider kristallisiert das ziemlich, deswegen bin ich begeistert, dass ich jetzt diesen TV Bericht über Sie und Ihre Eisherstellung gesehen habe. Das macht es mir jetzt möglich, wieder Eis zu kaufen und immer einen kleinen Vorrat im Gefrierschrank zu haben. Danke dafür!!!!!!

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